Entzugserscheinungen
(Video ab 11:47)
Wenn jemand regelmäßig Alkohol trinkt und nun aufhören möchte mit dem Alkoholkonsum, kann es zu Entzugserscheinungen kommen, die im schlimmsten Fall auch tödlich enden können. Durch den langen Alkoholkonsum hat sich der Körper an die Zufuhr dieser Droge gewöhnt und wenn das Suchtmittel dann abgesetzt wird, scheint der Körper nicht mehr richtig funktionieren zu können.
Symptome von Entzugserscheinungen
Vielen Menschen wird ja ein sogenannter Kater bekannt sein, den man am Morgen nach einer größeren Feier hat, wenn man dort zu viel Alkohol getrunken hat. Im Grunde genommen, kann dieser Kater schon als Entzugserscheinung angesehen werden. Bei Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, können diese Entzugserscheinungen aber weitaus schlimmer werden. Es kann zu Herz-Kreislaufproblemen, zu Herzrhythmusstörungen kommen. In vielen Fällen kommt es auch zu Krampfanfällen oder einem sogenannten Delirium, welches auch zum Tode führen kann, wenn nicht sofort ärztliche Hilfe vorhanden ist.
Mit einem Alkoholentzug sollte man also keine Spiele treiben, denn hier spielt man wirklich mit seinem Leben. Jeder, der für sich erkannt hat, dass er mit dem Alkoholkonsum aufhören möchte oder auch aufhören muss, sollte sich an seinen Arzt des Vertrauens wenden und mit ihm einen sicheren Alkoholentzug durchsprechen. Ein Arzt kann an Hand von Untersuchungen mit dem Patienten entscheiden, ob ein stationärer Alkoholentzug in einem Krankenhaus notwendig ist oder nicht.
Schämen braucht sich niemand vor einem Arzt, denn der Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit und in unserem Land mehr verbreitet, als es auf dem ersten Blick scheint. Einen Grund zum schämen sollte man aber hingegen haben, wenn man nichts gegen seine Alkoholerkrankung unternehmen möchte und sein Leben durch einen kalten Entzug, ohne ärztliche Begleitung, aufs Spiel setzt.